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Der Eröffnungsfilm des 14. filmPOLSKA Filmfestivals: 7 Uczuć / 7 Gefühle


filmPOLSKA 2019 eröffnet am Abend des 24.04. im Babylon am Rosa‐Luxemburg‐Platz mit dem Film 7 Uczuć/ 7 Gefühle/ 7 Emotions von Marek Koterski. 
Der Film feiert an diesem Abend seine Berlin-Premiere und das Festival freut sich den Produzent Włodzimierz Niderhaus, den Star-Darstellers Robert Więckiewicz und den Komponisten Arkadiusz Grochowski im Kino willkommen zu heißen.


7 Uczuć/ 7 Gefühle/ 7 Emotions

Der Regisseur Marek Koterski gilt bereits als Klassiker des polnischen Kinos und ebenso seine Kult-Kunstfigur Adaś Miauczyński. Nach sieben Jahren lässt Koterski seinen Vollzeit-Neurotiker in 7 Uczuć/ 7 Gefühle/ 7 Emotions wieder auf die Leinwand zurückkehren.

Adaś Miauczyński erfährt von seiner Psychologin, dass er als Kind nicht gelernt habe, mit den sieben grundlegenden Gefühlen umzugehen: Angst, Wut, Trauer, Freude, Ekel, Eifersucht und Scham. Es beginnt eine Gedankenreise in Miauczyńskis Jugend, die sich zu einem Ritt durch die Gefühlswelten präpubertärer Kinder entwickelt. Die Geschichte bekommt den Koterski-typischen surrealistischen Einschlag jedoch erst dadurch, dass alle Kinder-Rollen mit Erwachsenen besetzt sind.


7 emotions © WFFiD
7 emotions © WFFiD
Marek Koterski © WFFiD
Marek Koterski © WFFiD

Marek Koterski (geb. 1942) ist ein vielfach ausgezeichneter Theater- und Filmregisseur sowie Autor von Erzählungen, Dramen, Drehbüchern und Essays. Die Figur des Adaś Miauczyński tauchte bereits in vielen seiner Filme auf.




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70 Jahre Dokumentar- und Spielfilmstudio (Wytwórnia Filmów Dokumentalnych i Fabularnych, kurz: WFDiF) - 70 Jahre polnische Kinogeschichte

Das Dokumentar- und Spielfilmstudio WFDiF in Warschau ist eine legendäre Institution, in der seit 70 Jahren polnische Filme entstehen. Gegründet wurde es 1949 als ein Produktionsstudio für Dokumentarfilme und Wochenschauen (Polska Kronika Filmowa). Im Studio wurden die wichtigsten Trends des polnischen Dokumentarfilms gesetzt: von den ersten Nachkriegsproduktionen, über die legendäre „Schwarze Serie“ bis hin zu den bekanntesten Filmen der Sechziger- bis Achtzigerjahre. Mit dem Studio werden Künstler wie Andrzej Munk, Krzysztof Kieślowski, Andrzej Wajda und Krzysztof Zanussi verbunden.

Heute ist es das größte Produktionsstudio Polens. Dort entstanden Filme bekannter Regisseur_innen wie: „7 uczuć” („7 Gefühle“) von Marek Koterski oder „Róża“ („Rosa“) von Wojciech Smarzowski. Im Studio produziert wurden auch preisgekrönte Filme von Nachwuchsregisseur_innen wie Agnieszka Smoczyńskas „Córki Dancingu“ („Sirenengesang“) oder Bodo Kox` Film „Dziewczyna z szafy“ („Das Mädchen aus dem Schrank“).

Das Studio setzt sich darüber hinaus ein für die Digitalisierung und den Erhalt des polnischen Filmerbes sowie die Vermittlung von Filmkultur. 

Intro WFDiF: http://peripherfilm.de/Trailer/WFFiDLogo_70lat.mp4