Birds Are Singing in Kigali

Die Fertigstellung seines letzten Films konnte Krzysztof Krauze, der am 24.12.2014 nach schwerer Krankheit starb, nicht mehr erleben. Das gemeinsam begonnene Drama über die Narben, die der Völkermord in Ruanda hinterlassen hat, musste seine Frau und kongeniale Partnerin Joanna Kos-Krauze allein fertigstellen.

Die Handlung setzt erst ein, als der Bürgerkrieg bereits vorbei ist. Die Ornithologin Anna (Jowita Budnik) kehrt nach Hause zurück und es gelingt ihr auch, die junge Claudine (Eliane Umuhire) als Flüchtling mit nach Polen zu bringen – in Ruanda hatte sie ihr das Leben gerettet. Aber der Krieg ist noch lange nicht zu Ende, in ihren Köpfen tobt die Schlacht weiter. Wann werden die Vögel in Kigali, die während der Massaker verstummten, wieder singen? Und wann werden sich die Frauen den Traumata ihrer Vergangenheit stellen können?

Das Psychodrama kommt mit wenig Worten aus, erzählt wird die Geschichte vielmehr mit starken Bildern. Das funktioniert, weil zwei großartige Hauptdarstellerinnen das Wunder vollbringen, mit minimaler Gestik und Mimik den unterdrückten Emotionen ihrer Figuren Ausdruck zu verleihen.

M: Paweł Szymański
D: Jowita Budnik, Eliane Umuhire

pl., en. OmU


©KOS Film
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Kategorie:
Neues Polnisches Kino
Polnischer Titel:
Ptaki śpiewają w Kigali
Deutscher Titel:
Birds Are Singing in Kigali
Produktionsjahr:
2017
Dauer:
01:53:00
Festivalausgabe:
2018
Regie
Joanna Kos-Krauze
Drehbuch
Józefina Gocman, Wojciech Staroń, Joanna Kos-Krauze
Kamera
Krzysztof Ptak
Darsteller
Jowita Budnik

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