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Der Pianist

(100 Jahre Unabhängigkeit - Historische Meisterwerke der polnischen Filmkunst)


Ein einfacher Film ohne Effekte solle es werden, in dem kein Platz für Kunststückchen in Regie und Kamera sei. So stimmte Polański seine Crew auf die Verfilmung der Autobiografie von Władysław Szpilman ein, der die Zerstörung des Warschauer Ghettos und die anschließende Odyssee durch verlassene Wohnungen und Dachböden überlebt. Roman Polański folgt der Figur des anerkannten polnisch-jüdischen Pianisten von Versteck zu Versteck bis zu seinem letzten Schlupfwinkel. Dort versorgt ihn ein deutscher Offizier heimlich mit Nahrungsmitteln und rettet so dem letzten Warschauer Juden das Leben.

Die geradlinige Erzählung und eine akribische Gestaltung der Details erlaubt einen Blick, „der zugleich Enge der ständigen Gefangenschaft und Flucht, und die Endlosigkeit des Terrors einbezieht. Jede Einstellung konstruiert den Zusammenhang zwischen dieser einen, wunderbaren Geschichte und der historischen Wahrheit der Todesmaschine.“ (Georg Seeßlen)

weitere D: Adrien Brody, Thomas Kretschmann, Frank Finlay, Maureen Lipman, Emilia Fox, Ed Stoppard, Julia Rayner, Jessica Kate Meyer

OmU

Kategorie:
Hommage
Polnischer Titel:
Pianista
Deutscher Titel:
Der Pianist
Produktionsjahr:
2002
Dauer:
2:22
Festivalausgabe:
2018, 2014, 2011
Regie
Roman Polański
Drehbuch
Ronald Harwood
Kamera
Paweł Edelman
Produktion
Marek Rajca
Darsteller
Andrzej Blumenfeld, Michał Żebrowski, Maja Ostaszewska, Katarzyna Figura, Marian Dziędziel, Krzysztof Pieczyński, Zbigniew Zamachowski, Tomasz Tyndyk

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    Babylon