Einfache Tätigkeiten - Film und die Avantgarden

Die Veranstaltungsreihe widmet sich filmischen Experimenten der polnischen Neo-/Avantgardekunst und präsentiert eine Auswahl zeitgenössischer künstlerischer Positionen. Im Fokus stehen Motive und Konzepte, welche die Kunst der Zwanziger- und Dreißigerjahre prägten – wie Bewegung, Raum, Experimente im Hinblick auf die Rolle des Betrachters und die Ikonografie des Alltags – sowie die komplexen Wechselwirkungen zwischen Film und Kunst. Der Titel des Filmprogramms - die Avantgarden im Plural - soll auf die Vielfalt der künstlerischen Positionen und auf das breite Spektrum der formalen Experimente der polnischen Nachkriegskunst verweisen. Neben gutbekannten Werken solcher Klassiker des experimentellen Films wie Józef Robakowski, Natalia LL oder Paweł Kwiek, werden auch Arbeiten und künstlerische Positionen vorgestellt, die im Diskurs über den Experimentalfilm viel seltener auftauchen, wie z.B. Anna Kutera oder Jolanta Marcolla.

Das Programm Einfache Tätigkeiten wird von der Künstlerin Karolina Breguła kommentiert.

Es ist eines der Drei Teile von Film und die Avantgarden, welches von Małgorzata Jędrzejczyk vom Polnischen Institut Berlin kuratiert wird.

OmeU
Kategorie:
Special Screening
Deutscher Titel:
Einfache Tätigkeiten - Film und die Avantgarden
Festivalausgabe:
2017

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