People With No Tomorrow

Der Film basiert auf einer wahren Begebenheit - der Affäre zwischen der Warschauer Schauspielerin Maria Wisnowska und dem russischen Offizier Aleksandr Barteniew, der seine Liebhaberin 1890 unter ungeklärten Umständen erschoss. „Ludzie bez jutra“ zählt zu den frühesten noch erhaltenen Werken der polnischen Filmgeschichte. Fertiggestellt im Jahr 1919 und 1921 uraufgeführt, inszenierte Aleksander Hertz die melodramatische Geschichte zweier Menschen, die nicht voneinander loskommen und unaufhaltsam der Katastrophe entgegensteuern. Hertz, Mitbegründer der wichtigsten polnischen Produktionsfirma Sfinks, gehörte zu den einflussreichsten polnischen Filmschaffenden in den 1910er- und 1920er-Jahren. Pola Negri und Lyda Mara wurden von ihm gefördert. Dank einer Entdeckung im deutschen Bundesfilmarchiv konnte „Ludzie bez jutra“ rekonstruiert und restauriert werden.

B: Stanisław Jerzy Kozłowski
K: Zbigniew Gniazdowski
D: Halina Bruczówna, Józef Węgrzyn, Paweł Owerłło u.a.

OmeU

Gast: Grzegorz Skorupski

Musikalisch begleitet von Thomas Moked Blum
Thomas Moked Blum arbeitet als Komponist, Multi-Instrumentalist, Produzent und Arrangeur. Er ist Gründungsmitglied des mediterranen Volksensembles „Baladino". Das letzte „Nedudim“ Album wurde mit dem Fifth House Ensemble und dem Grammy-Gewinner Steve Rodby aufgenommen. Thomas Moked Blum, der auch als Sessionmusiker für Theater und Kino engagiert wird, arbeitet mit vielen internationalen KünstlerInnen wie Goran Bregović, Fink und Patricia Kaas zusammen.

Thomas_Moked_Blum@Gilles Soubeyrand
Thomas_Moked_Blum@Gilles Soubeyrand
Thomas_Moked_Blum@Stephanie Bothor
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©FINA
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Kategorie:
Retrospektive
Polnischer Titel:
Ludzie bez jutra
Deutscher Titel:
People With No Tomorrow
Produktionsjahr:
1919
Dauer:
01:24:00
Festivalausgabe:
2018
Regie
Aleksander Herz

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