©Indeks Film Studio

Tower. A Bright Day.

+++nominiert für den Wettbewerb+++

Ein ländliches Idyll in den südpolnischen Hügeln, eine junge Familie hat die Renovierung ihres Hauses noch nicht beendet. Aber es ist genug Platz, um die ganze Familie zur Erstkommunion von Mulas Tochter Nina einzuladen. Auch Mulas Schwester Kaja kommt zum Fest – aber was folgt, ist das Gegenteil eines Familienidylls. Denn Kaja, vor sechs Jahren plötzlich verschwunden, bekommt zur Begrüßung erst einmal einen Verbotskatalog vorgelegt. Vor allen Dingen darf sie auf keinen Fall erwähnen, dass sie in Wirklichkeit Ninas Mutter ist. Damit beginnt ein Kammerspiel voller Verdächtigungen, unterdrückter Aggressionen, verschwiegener Wahrheiten und unerwarteter Wendungen.

Der Debütantin Jagoda Szelc gelingt mit ihrem Langfilm ein atmosphärisch unglaublich dichtes Kammerspiel, das sich immer wieder auf das Genre des Psychothrillers beruft und gleichzeitig durch frische Ideen bei Inszenierung, Schnitt und Ton überrascht. Das verrätselte Vexierspiel reizt  das Unterbewusstsein und erreicht dabei eine Intensität, die in den besten Momenten an die Werke David Lynchs erinnert.

M: Teoniki Rożynek
D: Anna Krotoska, Małgorzata Szczerbowska, Anna Zubrzycki u.a.

OmeU

Gast: Dagna Kidoń



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Kategorie:
Neues Polnisches Kino
Polnischer Titel:
Wieża. Jasny dzień.
Deutscher Titel:
Tower. A Bright Day.
Produktionsjahr:
2017
Dauer:
01:46:00
Festivalausgabe:
2018
Regie
Jagoda Szelc
Drehbuch
Jagoda Szelc
Kamera
Przemysław Brynkiewicz

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