Krzysztof Krauze

Spiel- und Dokumentarfilmregisseur. Er studierte an der Filmhochschule Łódź und war in den 1980er Jahren zunächst Regisseur von Kurzfilmen. Nach 1988 drehte er bislang vier Spielfilme, die alle mit nationalen und internationalen Preisen ausgezeichnet wurden. Sein bisher größter Erfolg war der Hauptpreis beim Internationalen Filmfestival Karlovy Vary 2005 für seinen Film Mój Nikifor (Mein Nikifor).
Große Beachtung fand sein Film Dług (Die Schuld) mit dem er nahezu alle bedeutenden Auszeichnungen der Jahre 1999 und 2000 gewann, u. a. den Goldenen Löwen beim Polnischen Filmfestival Gdynia oder den Polnischen Filmpreis in den Kategorien beste Regie und bestes Drehbuch.
Nach Mein Nikifor (2004) stellte Krauze 2006 gemeinsam mit seiner Ehefrau Joanna Kos-Krauze den Film Plac Zbawiciela (Der Platz des Erlösers) fertig. Der Film wurde von Kritikern, Psychologen und Soziologen als einfühlsames Gesellschaftsporträt gelobt und brachte Krauze erneut den Goldenen Löwen von Gdynia und den Polnischen Filmpreis ein.

Ab 2001 war er Mitglied der Europäischen Filmakademie.

Von 2008 bis 2011 war er Vorsitzender des „Rada Polskiego Instytutu Sztuki Filmowej“ (Rat des Polnischen Filminstituts).

Krzysztof Krauze starb am 24. Dezember 2014 in Warschau.
Vorname:
Krzysztof
Name:
Krauze
Geburtsdatum:
02.04.1953
Geburtsort:
Warszawa
Regie
Papusza, Birds Are Singing in Kigali, Die Schuld, Mein Nikifor, Platz des Erlösers
Drehbuch
Papusza, Birds Are Singing in Kigali, Die Schuld, Mein Nikifor, Platz des Erlösers