Robert Thalheim

Absolvent der Neuen Deutschen Literatur, Geschichte und Politik an der Freien Universität Berlin, Filmregiestudium an der Filmhochschule Potsdam-Babelsberg; arbeitete 1997/1998 am Berliner Ensemble als Regieassistent; deutscher Theater- und Filmregisseur und Drehbuchautor. Nach dem Studium  kehrte er 2003 ans Theater zurück und inszenierte sein eigenes Stück Wild Boys am berliner Maxim-Gorki-Theater. Ein Jahr darauf debütierte er mit seinem ersten Kinofilm Netto, für den er beim Festival des deutschen Films mit dem Filmkunstpreis ausgezeichnet wurde. In Auschwitz, wo er bereits in den 1990er Jahren in der Internationalen Jugendbegegnungsstätte gearbeitet hatte, inszenierte Thalheim 2006 seinen Diplomabschlussfilm Am Ende kommen Touristen. Der Spielfilm wurde im Folgejahr in einer Nebenreihe bei den Filmfestspielen von Cannes gezeigt und kam Mitte August 2007 in die deutschen Kinos. Zusammen mit den Regisseuren Tom Tykwer, Chris Kraus, Axel Ranisch und Julia von Heinz drehte Thalheim den Dokumentarfilm Rosakinder (2012) über die Beziehung zu ihrem gemeinsamen „Filmvater“ und Mentor Rosa von Praunheim.

 

Filmografie

2005: Netto

2007: Am Ende kommen Touristen

2011: Westwind

2012: Rosakinder

2013: Eltern


Auszeichnungen

2005: Drehbuch-Preis der Berlinale für den Spielfilm Netto

2005: Filmkunstpreis für Netto

2005: Nominierung und Förderpreis des Max-Ophüls-Filmfestivals für Netto

2006: Preis der deutschen Filmkritik, „Bestes Spielfilmdebüt“ für Netto

2008: Deutscher Kritikerpreis

2010: Kulturpreis der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers

2011: Eberhard-Fechner-Förderstipendium der VG Bild-Kunst für Am Ende kommen Touristen

Vorname:
Robert
Name:
Thalheim
Geburtsdatum:
02.07.1974
Geburtsort:
Berlin
Regie
Am Ende kommen Touristen
Drehbuch
Am Ende kommen Touristen