Witold Sobociński

Witold Sobociński studierte an der Filmhochschule Łódź Kamera und beendete das Studium 1955. Anschließend begann er für das polnische Fernsehen zu arbeiten und wurde vor allem als Kameramann für Dokumentarfilme eingesetzt. Seine erste Arbeit für einen Spielfilm war 1967 als er die Kamera zu Jerzy Skolimowskis Film Hände hoch! führte. Der Film wurde allerdings von der polnischen Zensurbehörde verboten und erst 1981 veröffentlicht. Berühmt wurde vor allem seine Arbeiten für Andrzej Wajda und Roman Polański. 1980 wurde Witold Sobociński Professor an der Filmhochschule Łódź und bildet Kameraleute aus. Auch sein Sohn Piotr Sobociński durchlief die Ausbildung bei seinem Vater an der Hochschule und gehörte, als er 2001 früh verstarb, zu den anerkanntesten Kameramännern des Filmgeschäfts. Für seine letzte Arbeit an Jerzy Wójciks Kriegsdrama Wrota Europy erhielt Witold Sobociński im Jahr 2001 den Polnischen Filmpreis.


Vorname:
Witold
Name:
Sobociński
Geburtsdatum:
15.10.1929
Geburtsort:
Ozorków
Kamera
Die Hochzeit (1973), Das Sanatorium zur Todesanzeige, Das gelobte Land, Hospital der Verklärung, Hände hoch!, Ein Drittel der Nacht, Dancing in Hitlers Quartier, Alles zu verkaufen, Der Tod des Präsidenten