Filmfestival

filmPOLSKA 2016

Die Eintrittskarten für die Filmvorstellungen können ausschließlich in den jeweiligen Kinos reserviert und gekauft werden. Programmänderungen vorbehalten.

  • Die Barriere / Bariera

  • Sirenengesang / Córki dancingu

  • United States of Love

  • Baby Bump

  • Walser von Zbigniew Libera

  • Demon

  • Spanische Grippe / Hiszpanka

  • Die Anatomie des Bösen / Anatomia zła

Aktuell

filmPOLSKA Award

And the Award goes to...

Mit der 11. Ausgabe unseres Festivals wurden in diesem Jahr zum 2. Mal die begehrten filmPOLSKA-Awards verliehen. Unter den Gewinnern im expressionistischen Design veredelten Kugel finden sich Partner, Unterstützer, Freunde und wichtige Multiplikatoren der polnischen Kultur. 


Club der polnischen Versager

filmPOLSKA 2016 Award to

Izabela Plucińska & Filmclub K18

Mit der diesjährigen Verleihung des filmPOLSKA-Preises möchten wir dem Club der polnischen Versager und den Filmklub K18 für die langjährige und erfolgreiche Zusammenarbeit danken und ihren unermüdlichen Einsatz bei der Vermittlung von polnischer Filmkultur in Berlin würdigen.

filmPOLSKA 2016 Award to

Neue Visionen Filmverleih

Als langjähriger unabhängiger Filmverleiher haben Sie nicht nur Filmklassiker in deutsche Kinos gebracht, sondern sich für anspruchsvolle Filmkunst aus aller Welt eingesetzt, die sonst dem deutschen Publikum unbekannt geblieben wäre. Regelmäßig finden sich in Ihrem Repertoire Filme aus Polen, darunter Klassiker wie „Der Filmamateur“ von Krzystof Kieślowski oder jüngere Produktionen wie „Die Mühle und das Kreuz“ von Lech Majewski. Mit diesem Preis möchten wir Sie und das gesamte Team vom Neue Visionen Filmverleih für Ihr Engagement würdigen.

 

filmPOLSKA 2016 Award to

Jan Schulz-Ojala

Als Redakteur des Tagesspiegel haben Sie in den vergangenen zehn Jahren einen ganz besonderen Blick nicht nur auf die polnische Filmlandschaft gerichtet, sondern sich auch mit anderen Aspekten und Themen der Kultur auseinandergesetzt. Mit diesem Preis möchten wir nicht nur Ihre besonders tiefgründigen Einblicke in das Schaffen polnischer Filmemacher würdigen, sondern auch zum Ausdruck bringen, dass Ihre Texte von einer besonderen Sensibilität für die jüngste europäische Geschichte geprägt sind. Ich hoffe, dieser Preis möge Sie dazu ermutigen, Ihre wertvolle Arbeit fortzusetzen und Ihren Blick weiterhin auf das Wesentliche der polnischen Filmkunst zu richten.

 

filmPOLSKA 2016 Award to

goEast – Festival des mittel- und osteuropäischen Films

Für das Engagement dem mittel- und osteuropäischen Kino eine Bühne zu geben und es stärker ins öffentliche Bewusstsein zu rücken – darunter stets auch polnische Filme. goEast fungiert als Dialogforum zwischen Ost und West, aber auch als Akteur und Multiplikator kreativer Interaktion: Panels und Workshops, Vorträge und Filmgespräche. In den letzten Jahren Porträt zu Małgorzata Szumowska, dieses Jahr zu Juliusz Machulski und Andrzej Wajda.

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Ausstellung - Konrad Smoleński "Phantom Power"

Konrad Smoleński (1977) arbeitet mit Klang, Film, Objekt zwischen Installation, Performance und Situation. Seine Ausstellung "Phantom Power" ist nun als Begleitprogramm zur 11. Ausgabe des Filmfestivals filmPOLSKA in der Galerie des Polnischen Instituts in Berlin zu sehen.  


14.04.2016, Donnerstag, 19:00 Uhr

Ausstellung

Konrad Smoleński „Phantom Power”

Kurator: Carsten Stabenow

Ausstellung im Begleitprogramm zur 11. Ausgabe des Filmfestivals filmPOLSKA (20.-27.04.2016, www.filmpolska.de)

Phantom - etwas, das nur in der Einbildung/Fantasie existiert, das nicht real ist, eine Illusion, Verwirrung der Sinne.

Heterotopien nennt Michael Foucault in seinem Text „Von anderen Räumen“ Orte, welche die Fähigkeit besitzen „[…] mehrere reale Räume, mehrere Orte, die eigentlich nicht miteinander verträglich sind, an einem einzigen Ort nebeneinander zu stellen.“*

Die Bühne ist ein solcher Ort. Bühnenraum als Projektionsraum, aufgeladener Zeichenraum, Illusionsraum, Kunstraum, Repräsentationsraum … In der Geschichte der Aufführungspraxis ist die Grenze zwischen Bühne und Publikum – die vierte Wand – mehrfach verschoben, der soziale Möglichkeitsraum dazwischen vielfach neuinterpretiert worden. Unbeobachteter Beobachter, beobachteter Beobachtender? Raumordnungen verschwimmen.

Bühne, Galerie, Institution – Konrad Smolenski bedient sich der Icons, Artefakte, räumlichen Setzungen, Codes und sozialen Syntax zeitgenössischer Kulturproduktion und -präsentation und unterwandert ihre Konventionen und Formate. 

PHANTOM POWER spielt mit symbolischen Zuschreibungen, Präsenz und Abwesenheit und zeigt, wie Foucault so treffend formulierte, „[…] dass wir nicht in einem leeren, homogenen Raum leben, sondern in einem Raum, der mit zahlreichen Qualitäten behaftet ist und möglicherweise auch voller Phantome steckt.“

(Phantom Power bezeichnet in der Tontechnik eine besondere Art der Spannungsversorgung von Mikrofonen und dient dazu, die im Gerät befindliche Elektronik zu betreiben.)

* Michael Foucault, Von anderen Räumen, M.F. Schriften in vier Bänden, Suhrkamp 2005

Konrad Smoleński (1977) arbeitet mit Klang, Film, Objekt zwischen Installation, Performance und Situation. 2013 vertrat der international erfolgreiche Künstler Polen auf der 55. Biennale in Venedig (http://www.konradsmolenski.com)

Ausstellung bis 10.06.2016

Ort: Polnisches Institut Berlin, Burgstrasse 27, 10178 Berlin

 

 

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Kommende Filme