Marie Curie

Im Jahr 1903 ist die aus Polen stammende Marie Curie (Geburtsname: Skłodowska) vorerst am Gipfelpunkt ihrer Karriere angelangt: Zusammen mit ihrem Mann Pierre erhält sie den Nobelpreis für Physik. Doch kurz darauf kommt Pierre bei einem Unfall ums Leben und die ambitionierte Wissenschaftlerin steht plötzlich allein mit zwei kleinen Kindern da, obwohl sie in ihrem Leben und vor allem in der Wissenschaft noch viel vorhat. Aber sie zieht sich nicht ins Häusliche zurück, sondern kämpft leidenschaftlich, um allen – vor allem ihren männlichen Fachkollegen – zu beweisen, dass sie nicht nur die Beste unter den forschenden Frauen, sondern unter den Forschern insgesamt ist.

Marie Noëlles chronologisch, in ästhetischen Bildern von Kameramann Michał Englert erzählendes Biopic erzählt nicht das ganze Leben der Wissenschaftlerin (furios: Karolina Gruszka), sondern wählt ein Zeitfenster, das die Verwerfungen der Zeit ebenso wie die biografischen Brüche der Protagonistin in den Vordergrund rückt. Dabei liegt der Fokus ebenso auf ihren Grundlagenforschungen in Physik und Chemie wie auf ihrem Versuch, in einer konservativen Gesellschaft ein selbstbewusstes, emanzipiertes Leben zu führen.

OmU
Kategorie:
Neues Polnisches Kino
Polnischer Titel:
Marie Curie
Deutscher Titel:
Marie Curie
Produktionsjahr:
2016
Dauer:
01:35:00
Festivalausgabe:
2017
Regie
Marie Noëlle
Drehbuch
Marie Noëlle
Kamera
Michał Englert
Darsteller
Jan Frycz, Karolina Gruszka, Daniel Olbrychski

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