Ohne Ende

Es ist das Jahr 1982. Der Rechtsanwalt Antoni bereitet sich auf die Verteidigung eines jungen inhaftierten Arbeiters vor, der Anführer eines Streiks war. Der plötzliche Tod des Anwalts verändert das Leben der Menschen in seinem Umkreis: Seine Frau merkt erst jetzt, wie sehr sie ihn liebte, und der junge Arbeiter erhält einen Pflichtverteidiger. Aber Antoni kann sich nicht ganz von der Welt lösen und versucht als Geist weiterhin das Leben der Irdischen zu beeinflussen.

Ohne Ende ist gewissermaßen Kieślowskis erster Versuch eine neue Erzählform zu finden, die ihre Reife in der Trilogie Drei Farben erfährt. Aus einem ungewöhnlichen Blickwinkel zeigt Kieślowski die traumatisierte Post-Solidarność-Gesellschaft in Polen.

OmeU
Kategorie:
Solidarność im Film
Polnischer Titel:
Bez końca
Deutscher Titel:
Ohne Ende
Produktionsjahr:
1984
Dauer:
01:43:00
Festivalausgabe:
2010
Regie
Krzysztof Kieślowski
Drehbuch
Krzysztof Piesiewicz, Krzysztof Kieślowski
Kamera
Jacek Petrycki
Darsteller
Marek Kondrat, Grażyna Szapołowska, Aleksander Bardini, Artur Barciś, Michał Bajor, Anna Dymna, Katarzyna Figura, Jerzy Radziwiłowicz, Marzena Trybała, Maria Pakulnis
Musik
Zbigniew Preisner