Papusza

Das Roma-Mädchen Bronisława Wajs, Papusza genannt, lernt heimlich lesen und schreiben. Als sie auf den Schriftsteller Jerzy Ficowski trifft, ermutigt sie dieser ihre Gedichte aufzuschreiben. Jahre später werden ihre Gedichte, dank der Unterstützung des polnischen Dichters Julian Tuwim, übersetzt und veröffentlichet. Papusza wird schlagartig berühmt. Doch für den Ruhm zahlt sie einen hohen Preis: den Ausschluss aus der Gemeinschaft.

„Papusza“ basiert auf wahren Begebenheiten und wurde überwiegend in der Roma-Sprache gedreht. Der Biotopic um Papusza ist zugleich ein Panorama der Romakultur und -geschichte in Polen des 20. Jahrhunderts und die Darstellung eines wichtigen und zu wenig beachteten Kapitels europäischer Geschichte. Für seine ergreifende Bildersprache wurde der Kameramann Krzysztof Ptak 2013 als bester Director of Photography Polens ausgezeichnet.

131 min; OmU

S: Krzysztof Szpetmański; 

weitere Darsteller: Zbigniew Waleryś, Antoni Pawlicki, Artur Steranko u.a.


Gast: Krzysztof Ptak, 24.04.2015, 19:30 Uhr, Arsenal

Kategorie:
Neues Polnisches Kino, Kamerakunst
Polnischer Titel:
Papusza
Deutscher Titel:
Papusza
Produktionsjahr:
2013
Dauer:
02:11:00
Festivalausgabe:
2014
Regie
Joanna Kos-Krauze, Krzysztof Krauze
Drehbuch
Joanna Kos-Krauze, Krzysztof Krauze
Kamera
Wojciech Staroń, Krzysztof Ptak, Jowita Budnik
Darsteller
Jowita Budnik